ACTEGA Coatings & Sealants

Klimaschutz mit Hilfe der Energieerzeugung

Unsere Gesellschaften arbeiten kontinuierlich an der Reduzierung ihres Energieverbrauchs. Denn dies senkt gleichermaßen Kosten wie CO2 -Emissionen.

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) steht im Mittelpunkt unserer Überlegungen zur Modernisierung unserer Anlagen für die Energieerzeugung, da sie besonders effizient ist. 2015 haben wir deshalb nicht nur im italienischen Ascoli eine KWK-Anlage installiert. Auch in Deutschland haben wir entsprechende Modernisierungen vorgenommen und die Planung für weitere Anlagen vorangetrieben. Konzernweit sind damit drei KWK-Anlagen in Betrieb (Ascoli und Hartenstein).

Im Dezember des Berichtsjahres hat ECKART am Standort Hartenstein zwei gasbetriebene KWK-Einheiten mit je einer elektrischen Leistung von 499 Kilowatt (kW) in Betrieb genommen. Ihre gemeinsame Jahresenergiemenge beträgt 7,5 Gigawattstunden. Damit kann der Standort die CO2 -Emissionen um 1.100 Tonnen pro Jahr senken. Die Abwärme der Generatoren nutzt ECKART für drei verschiedene Auf­gaben: Knapp die Hälfte dient als Wärmequelle für die Destillation. Die andere Hälfte wird im Winter für die Gebäudeheizung und im Sommer für eine Absorptionskälteanlage genutzt.

Am Standort Kempen hat BYK die Planungen für den Bau einer neuen Energieversorgung weitgehend abgeschlossen. Ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk wird nicht nur Strom (Leistung 50 kW) für den Standort liefern. Die dabei entstehende Abwärme (Leistung 100 kW) nutzt das Unternehmen unter anderem für die Gebäudeheizung und die Erzeugung der Prozesswärme. Ebenfalls zur Energiezentrale gehören neue Druckluftstationen, die einen Teil des Stroms vom Blockheizkraftwerk beziehen. Bis Ende 2016 soll die Zentrale fertig gestellt sein.

Unabhängig davon hat BYK im Rahmen einer Machbarkeitsstudie prüfen lassen, wie die Gesellschaft an allen vier Standorten in Deutschland mit Hilfe erneuerbarer Energien weiter zur Verringerung der CO2 -Emissionen beitragen kann. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass vor allem die Standorte Kempen sowie Wesel-Emelsum dafür in Frage kommen. Dort ließen sich mit einer Kombination aus Photovoltaik und Windkraft im Jahr durchschnittlich rund 3.500 bzw. 5.500 Tonnen CO2 einsparen.